Selbstverletzendes Verhalten: Ist Ihr Kind betroffen?

Schätzungsweise 800.000 Menschen in Deutschland haben sich in ihrem Leben mehrmals selbst verletzt, darunter viele Jugendliche. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) bzw. so genanntes “Ritzen“ ist oft Ausdruck von vielfältigen psychischen Problemen. Jugendliche, die sich wiederholt selbst körperliche Verletzungen zufügen, sollten in jedem Fall einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt werden. Dieses Verhalten kann zur „Sucht“ werden – mit der Tendenz zu immer schlimmeren Verletzungen. Je früher eine Behandlung einsetzt, desto größer sind die Therapieerfolge. Da Betroffene in der Regel selten selbst Hilfe suchen – obwohl sie sich häufig nach Anteilnahme und Anerkennung sehnen -, ist es wichtig, dass das Umfeld die Warnzeichen frühzeitig erkennt.

Mit Hilfe dieses Tests können Sie herausfinden, ob Ihr Kind für SVV typische Verhaltensweisen zeigt. Er kann in keinem Fall den Besuch beim Kinder- und Jugendpsychiater ersetzen. Bei einem Verdacht sollte der Kinder- und Jugendpsychiater immer aufgesucht werden.

 

 

 
1. Welche Verletzungen traten bei Ihrem Kind in letzter Zeit häufiger auf bzw. konnten Sie häufiger beobachten? (Mehrfachwahl möglich)
Schnittverletzungen, Kratzer (am ganzen Körper, insbesondere Unterarm)
Schürfwunden an Knie- oder Ellenbogengelenken
Blasen im Fußbereich
Brüche
punktartige (Brand-) Verletzungen oder Stiche
Verbrennungen und/oder Verbrühungen
Zerrungen, Prellungen
blaue Flecken
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2. Ist/war Ihr Kind von folgenden Problemen betroffen?
(Mehrfachwahl möglich)
Essstörungen
negative Weltsicht, Grundstimmung eher traurig
Sucht (Zigaretten, Alkohol, Drogen)
Ihr Kind wurde straffällig (z.B. Diebstahl)
Konzentrationsstörungen
traumatische Erlebnisse (Scheidung der Eltern, schwierige Familiensituation, Verlust einer nahe stehenden Person)
auffälliges, unangepasstes Verhalten
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3. Welche Eigenschaften treffen für Ihr Kind zu? (Mehrfachwahl möglich)
hohe Gewaltbereitschaft
geringe Selbsteinschätzung
reagiert sensibel auf Kritik
Introvertiertheit
Ängstlichkeit
will stets im Mittelpunkt stehen
selbstbewusst
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4. Welcher jugendlichen „Sub-Kultur“ gehört Ihr Kind an?
Punks
Skinheads
Gothics („Gruftis“, schwarz gekleidete Jugendliche)
HipHopper (Anhänger der HipHop/Rap-Musik, z.B. Eminem)
Skaten, Sport als Lebensgefühl
keiner
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5. Ist Ihr Kind
weiblich
männlich
zwischen 13 und 17 Jahre alt