npin-logo npin-titel
 
 Startseite
 Arztsuche
 Kliniken
 Gehirn & Nervensystem
 Neurologie
 Psychiatrie &  Psychotherapie
 Kinder/Jugendpsychiatrie  & Psychotherapie
 Krankheiten A-Z
 Kinder & Jugendliche
 Schulangst
 Schulverweigerung
 Kinder und Scheidung
 Selbstverletzendes Verhalten
 Risiko Selbstmord
 Tic Störungen
 Schizophrenie
 Bettnässen
 Kontrolle des Darms
 Panikstörung
 Aufmerksamkeitsstörungen
 Essstörungen
 Das ängstliche Kind
 Manisch-depressive Krankheit
 Alkohol und andere Drogen
 Kinder mit schweren psychiatrischen Erkrankungen
 Kinder von Eltern mit einer psychiatrischen Erkrankung
 Erwachsene
 Im Alter
 Untersuchungsmethoden
 Therapieformen
 Angehörige
 Fachorganisationen
 Impressum
 Kontakt


 Kinder & Jugendliche /  Bettnässen

Untitled Document

Bettnässen
 

Bettnässen

Mit ungefähr drei Jahren sind die meisten Kinder nachts trocken. Wenn Kinder nach diesem Alter noch nachts "ins Bett machen" (Enuresis), sind Eltern oft beunruhigt. Ärzte betonen, dass Enuresis keine Krankheit, sondern ein Symptom ist; ein ziemlich häufiges sogar.

Gelegentliche "Unfälle" können natürlich passieren; besonders, wenn ein Kind krank ist. Eltern sollten die folgenden Fakten zum Thema Bettnässen bekannt sein:

  • Ungefähr 15 Prozent der Kinder (wesentlich mehr Jungen als Mädchen) machen nach dem Alter von drei Jahren noch ins Bett
  • Bettnässen kann gehäuft innerhalb von Familien vorkommen
  • Bettnässen hört normalerweise mit der Pubertät auf

Dauert das Bettnässen nach einem Alter von drei bis vier Jahren noch an, ist das in seltenen Fällen ein Hinweis auf ein Nieren- oder Blasenproblem, kann aber mit einer Schlafstörung zusammenhängen. Meistens wird es durch eine sich langsamer als normal entwickelnde Blasenkontrolle verursacht oder durch seelische Belastungen, an die ebenfalls gedacht werden muss.
Für das Bettnässen gibt es eine Reihe von seelischen Ursachen. Beginnt ein Kind nach einer Reihe von Monaten oder Jahren des Trockenbleibens ins Bett zu machen, kann das an neuen Ängsten oder Unsicherheiten liegen. Diese können z.B. durch einen Umzug in eine andere Stadt, den Verlust eines Familienmitgliedes oder durch ein neues Baby in der Familie verursacht werden. Manchmal tritt Bettnässen auch nach einer Periode des Trockenbleibens auf, wenn das Toilettentraining des Kindes zu anstrengend war.
Eltern sollten wissen, dass Kinder nur selten absichtlich ins Bett machen und sich für den Vorfall schämen. Anstatt dem Kind zu vermitteln, es sei "unanständig" gewesen und müsse sich schämen, sollten Eltern ihm Mut machen und ihm zu verstehen geben, dass sie daran glauben, dass es bestimmt bald nachts trocken bleibt.
Ein Besuch beim Kinderarzt kann oft sehr hilfreich sein. In seltenen Fällen kann das Problem mit dem Bettnässen aber nicht von den Eltern und dem Haus- oder Kinderarzt gelöst werden, denn einige Kinder haben auch Symptome seelischer Probleme, wie z.B. andauernde Traurigkeit oder Verstörtheit oder eine Änderung der Eß- und Schlafgewohnheiten. In solchen Fällen sollten Eltern mit dem Kind einen Kinder- und Jugendpsychiater aufsuchen, der dann versucht, die körperlichen und seelischen Ursachen für das Bettnässen herauszufinden und dem Kind sowie den Eltern dabei hilft, die Probleme zu lösen.

 
 
 nach oben  Druckansicht öffnen   Seite per eMail empfehlen



im-fokus Untitled Document
  Bettnässen  

Untitled Document
 
Weitere Gesundheitsthemen: Kindergesundheit | Frauengesundheit | Allgemeine & Innere Medizin | Lungenheilkunde | HNO-Heilkunde