Rechtzeitig erkannt lassen sich psychotische Krisen vorbeugen. Zunächst kommt es darauf an, schon die ersten, noch leichten Krankheitserscheinungen zu erfassen. Wenn der Arzt dann zu-sammen mit dem Patienten die notwendigen Maßnahmen einleitet, können schwere Störungen meist vermieden werden. Im günstigsten Fall wird dadurch eine stationäre Behandlung gar nicht notwendig, oder es genügt ein kurzfristiger Aufenthalt im Krankenhaus.
Durch die medikamentöse und psychiatrische Behandlung und Betreuung können bei den meisten Patienten Rückfälle verhindert werden. Zuweilen treten aber doch die psychotischen Krankheitserscheinungen wieder auf. Häufig lässt sich ein Rückfall schon in einer Tagesklinik auffangen. Danach kann der Patient bald wieder ambulant weiter behandelt werden.