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Demenz allgemein
 
Demenz allgemein

Allgemeines

Demenz ist der medizinische Ausdruck für eine meist nicht heilbare Hirnleistungsstörung. Der fortschreitende geistige Abbau betrifft die höheren Gehirnfunktionen wie z.B. Erkennen, Gedächtnis, Sprache, Lernen und Planen, die so genannten kognitiven Fähigkeiten. Der Betroffene verliert die Kontrolle über sein Denken und damit über sich selbst. Auch die Persönlichkeit des Erkrankten leidet, dadurch ändern sich auch sein Verhalten und seine grundlegenden Wesenseigenschaften.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Demenz:

  • die reine Alzheimer-Krankheit , mit ca. 50% die häufigste Ursache aller Demenzen;
  • die vaskuläre Demenz, mit ca. 10% aller Demenzen;
  • Mischformen der vaskulären und der Alzheimer-Demenz in ca. 20% der Fälle;
  •  Demenz mit Lewy-Körperchen  mit ca. 12-15% aller Demenzen;
  • andere Ursachen wie z.B. chronischer Alkoholismus, Schädel-Hirn-Verletzungen, Hirntumore, Schilddrüsenunterfunktion, entzündliche Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Multiple Sklerose oder AIDS);
  • Depressionen - Bei bestimmten Depressionen im höheren Lebensalter kann es zu ungewöhnlich stark ausgeprägten Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der Konzentrationsleistung und der Denkabläufe kommen. Manchmal wirkt das hierbei entstehende Störungsbild wie eine Demenz. Man spricht daher auch vom „Demenz-Syndrom bei Depression“. Werden diese Beeinträchtigungen bei den depressiv Kranken zutreffend erkannt und mit antidepressiv wirkenden Medikamenten behandelt, so können sie sich vollständig zurückbilden. 

Eine andere Unterteilungsform spricht von primärer und sekundärer Demenz. Letztere ist eine Folge eines anderen organischen Störung, also eine sekundäre Erscheinung, wohingegen bei primärer Demenz entweder keine Ursache bekannt ist bzw. der demente Abbauprozess selbst die Wurzel der Erkrankung darstellt, wie z.B. bei der Alzheimer-Demenz.



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