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Spielen mit einem Hund bewirkt Ausschüttung von Liebeshormon
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[03.02.2009] 

Spielen mit einem Hund bewirkt Ausschüttung von Liebeshormon

Spielen mit einem Hund bewrikt die Ausschüttung des Hormons Oxytocin
Das Spielen mit einem Hund bewirkt beim Menschen die Freisetzung eines Botenstoffes, der mit Liebe und der Mutter-Kind-Beziehung in Verbindung steht. Dies ist das Ergebnis einer Studie an der japanischen Azuba Universität. Die Forscher hatten Hundebesitzer eingeladen, mit ihren Tieren im Labor eine halbe Stunde zu spielen. Vor und nach dem Spiel bestimmten die Wissenschaftler den Gehalt des Hormons Oxytocin in einer Urinprobe der Hundebesitzer. Es zeigte sich eine deutliche Zunahme dieses Botenstoffs. Möglicherweise trägt dieser Effekt dazu bei, dass Tiere bei Menschen eine gute Laune bewirken und sogar Angst und Depressionen lösen können.

Besonders hohe Oxytocin-Werte stellten die Wissenschaftler bei den Hundebesitzern fest, die den meisten Blickkontakt zu ihren Tieren gehabt hatten. Eine Befragung ergab, das diese Studienteilnehmer auch zufriedener mit der Beziehung zu ihren Hunden waren, als diejenigen, die weniger Augenkontakt mit den Tieren gehabt hatten.

Dass Hunde sehr vielfältige positive Effekte auf ihren Besitzer haben können, bestätigt auch Prof. Reinhold Bergler von der Universität Bonn. Beispielsweise ermögliche ein Hund Scheidungskindern Gefühle wie Zärtlichkeit und Geborgenheit und somit eine konfliktfreie Beziehung. Auch bei Menschen mit Behinderungen oder bei Senioren gebe es ähnliche Auswirkungen, die auch den Umgang mit anderen Haustieren betreffen. So kann beispielsweise auch ein Wellensittich der Vereinsamung von Altersheim-Bewohnern entgegenwirken und die Versorgung des Tieres kann diesen Menschen eine Aufgabegeben. Wichtig ist im Umgang mit Tieren in jedem Fall das Eingehen auf seine Bedürfnisse und eine nicht vermenschlichende Beziehung.



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